Ein «Leuthard», haben Spötter herausgefunden, sei das neue Mass für das maximale Gefälle zwischen populistischer Ankündigung und mickrigem Resultat. Nach der Ansage von Bundesrätin Doris Leuthard (CVP), sie wolle für 40 000 Franken, einen Zehntel ihres Gehalts, einem jungen Akademiker eine Bundesstelle verschaffen, krebst die Ministerin in Raten zurück. Da dieser Hungerlohn von rund 3000 Franken pro Monat (brutto!) den Minimallohn des Bundes (4550 Franken) deutlich unterschreitet und damit weder Arbeitsplatzkosten noch Sozialleistungen gedeckt sind, könnte zu solchen Konditionen im Bundeshaus nicht einmal ein Hilfsbürolist angestellt werden. Die rund 40 000 Franken werden darum de ...