Der höchste EU-Funktionär besuchte die Schweiz; Herzen und Strahlen war angesagt. Zumindest Jean-Claude Juncker hatte gute Gründe für seine gute Laune, hatte ihm doch Bundespräsidentin Doris Leuthard eben weitere 1,3 Milliarden Franken Kohäsionsbeitrag zugesagt ohne konkrete Gegenleistungen. Auch waren sich die beiden einig, dass ein institutioneller Rahmenvertrag das Verhältnis zwischen der EU und der Schweiz definitiv klären sollte.
Die CVP-Bundesrätin ist noch nie durch ein ausgeprägtes Geschichtsverständnis auf-gefallen, was wohl ihre heitere Gemütsart erklärt trotz blamabler Bilanz nach dem Besuch Junckers. Unser Land stand schon einmal in einer fast identischen Situation: ...