Die Beiträge von Kurt W. Zimmermann zu lesen, ist immer ein Gewinn; seine stupenden Kenntnisse der schweizerischen Medienszene verblüffen immer wieder. Es lohnt sich sogar, Zimmermann zu lesen, wenn man ganz anderer Meinung ist.
Dies ist bei mir der Fall bei seinem Artikel «Anti-Terror in Leutschenbach» (Weltwoche Nr. 22/17). Zimmermann bemängelt, dass das Schweizer Fernsehen keine Sondersendung zum Terroranschlag (damals in Manchester) anbot. Er macht sich über die Aussage des TV-Chefredaktors Tristan Brenn lustig, der sagte: «Der mediale Overkill spielt den Terroristen in die Hände.»
Brenn hat jedoch mit seiner Aussage völlig recht; wenn überhaupt, geht das Schweizer Fernseh ...