Schon zweimal wurde die Geschichte der Geschwister Scholl verfilmt, die im Dritten Reich Widerstand leisteten und für ihre Überzeugungen in den Tod gingen: Michael Verhoevens «Die weisse Rose» und Percy Adlons «Fünf letzte Tage». Marc Rothemund konnte für seine (die dritte) Version «Sophie Scholl – Die letzten Tage» erstmals auf originale Verhörprotokolle der Nazis zurückgreifen, die erst durch die Auflösung der DDR zugänglich wurden. Die Verwendung der Dokumente war von unschätzbarem Vorteil für eine (endlich) konkrete und damit psychologische Auseinandersetzung mit der Tragödie.
Der Film beginnt mit den letzten und verhängnisvollen Flugblattaktionen der Geschwister Scho ...