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Lieb und teuer
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Lieb und teuer

SBB-Chef Andreas Meyer will die Bahn vor Konkurrenz schützen und verhindern, dass das Streckennetz auseinandergerissen werden könnte. Er muss vor allem die Steuerzahler bei Laune halten.
Er ist Chef eines Unternehmens, das dem Schweizer Volk lieb und teuer ist – und die Spannung zwischen diesen beiden Worten macht ­einen wichtigen Teil seines Berufes aus. SBB-Chef Andreas Meyer führt einen Betrieb, der in der Schweiz jeden Tag gut 1,2 Millionen Pendler von Bahnhof zu Bahnhof fährt, etwa doppelt so viele wie im Jahr 2000, und von ihnen möglichst gute Bewertungen erhalten möchte, ja geliebt werden will. Die gleichen SBB müssen aber jeden Monat die Löhne für gut 33 000 Mitarbeiter verdienen, die Kosten für Rollmaterial, Unterhalt des Schienennetzes und der Anlagen bezahlen und somit ihre Passagiere und Frachtkunden entsprechend zur Kasse bitten. Viele Leute e ...
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