Da hatten Sie bisher den weltweit krisenfestesten Job – vielleicht mit Ausnahme des Chefs im Vatikan –, und jetzt will man Sie plötzlich nach Ihren Leistungen bewerten und droht Ihnen gar mit Verbannung aus dem Kreis der Auserwählten. Das muss man, als Gesalbter in Bern, schlicht als skandalös empfinden. Doch das ist nicht einmal das Schlimmste. Nun soll erstmals sogar das Resultat von Parlamentswahlen einen Einfluss auf die Zusammensetzung der Landesregierung haben. Das sind ja Zustände wie in Demokratien, die längst nicht so weit entwickelt sind wie die unsrige! Wir stützen uns nicht auf die wankelmütigen Prinzipien von Minderheiten und Mehrheiten, wir haben etwas viel Verlässl ...