Jedes Mal, wenn du nach Zürich kommst, machst du mich fertig. Unfreiwillig. Ich sitze ja im Stiftungsrat deiner Spitäler. War schon vor Ort, habe gehört, wie die Kambodschaner dem Schweizervolk dankbar sind, dass in den Swiss Hospitals eine ganze Generation von Kindern gerettet werden konnte. Aber jedes Mal, wenn du erzählst, dass täglich 1500 neue Kinder kommen, dass du mit deiner kambodschanischen Mannschaft täglich über zweihundert schwerkranke Kinder hospitalisierst und sechzig operierst, komme ich rein emotional nicht mehr mit. Weil es unglaublich ist. Ich meine, wenn eine Kinderklinik in Zürich an einem Tag zwei Dutzend Kinder aufnehmen muss, ist Notstand angesagt. Ihr nehmt ab ...