Was immer ich hier schreibe, wird gegen mich verwendet werden. Wenn ich meinen Gutmenschen-Freunden gefallen möchte, müsste ich hier «böser Christoph Blocher» schreiben. Denn wenn ich «lieber» schreibe, könnte es sein, dass ich das auch so meine, und das wäre eine Sünde gegen die Correctness. Das heisst, ich sollte gar nichts schreiben: Einfach verschweigen muss man den Kerl, hat mir mein publizistischer Leiter in den neunziger Jahren gepredigt: Nicht mal einen Kaktus darf man diesem Verderbnis der Schweiz widmen. «Selbst mit kritischen Worten macht man ihn nur noch grösser, verstehst du, Peter?»
Ich hab’s verstanden, aber mit dem Gehorchen hatte ich schon als Kind Mühe. Etwa ...