Meistens sind Ihre Kolumnen erfrischend ätzend. Zum Beispiel, wenn Sie mit der Moralkeule auf Linke, Banken und den Islam einprügeln. Doch manchmal sollten Sie sich der Stimme enthalten. Zum Beispiel jetzt. Sie geisseln in Ihrem jüngsten Opus (im Sonntagsblick) die Bankgeschäfte mit «Putins Plünderern und Protzern», Sie denunzieren die «skrupellose Liaison» der Banken mit «Russlands Oligarchen, die die Schweiz in der freien Welt in Misskredit gebracht hat». Haben Sie dabei nie an Ihren Freund Gerhard Schröder gedacht und an den Misskredit, in den er das Haus Ringier mit seiner engen Beziehung zu Putin gebracht hat?
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