Sie haben also ein kleines Holzboot, moosbewachsen, brüchig und verwittert, auf 2170 Meter geschleppt oder besser gesagt: transportieren lassen. Das Boot liegt jetzt in leichter Schräglage nahe der Terrihütte auf der Greina-Hochebene zwischen den Kantonen Tessin und Graubünden. Dort erfüllt es den edlen Zweck der Irritation.
Zum Schwimmen fehlt dem Boot unter den gegebenen topografischen Umständen (Hochebene) natürlich die notwendige Wasseroberfläche, weshalb sich verstörte Wandersleute um das rätselhafte Wrack scharen und Vermutungen anstellen. Um was handelt es sich bei diesem Artefakt? Das Rettungsboot von Ötzi? Irrläufer der Arche Noah? Ein Scherz von gelangweilten Kornkreis ...