Du bist jetzt siebzig geworden, und dein neustes Buch ist – einmal mehr – eine Sammlung von wunderbaren Kolumnen. Ich habe die Interviews zum Ereignis gelesen und darin etwas gesucht. Und gefunden. Leider. Ich hatte mich gefragt, ob du es fertig bringen würdest, etwas Nettes über die Zeitschrift zu sagen, die dir seit fast zwanzig Jahren erlaubt, dich als Kolumnenschreiber zu profilieren. Und siehe da, in der Berner Zeitung entdeckte ich diesen Satz: «In einer furchtbaren Zeitung habe ich Kolumnen geschrieben, aber mit einem grossartigen Publikum, das mir in die Kolumnen hineingelaufen ist, beim Coiffeur, beim Zahnarzt.»
Ich lasse es durchgehen, wenn ein Mittelschullehrer mit Profi ...