Letzte Woche hast du in Persönlich die Journalisten Urs Paul Engeler von der Weltwoche, Balts Livio von der NZZ und meine Wenigkeit als «Pissnelken im Zürcher Mediensumpf» bezeichnet. Das hat weitherum Besorgnis über deine Befindlichkeit ausgelöst. Dabei geht es um viel mehr.
Vor allem die Freudianer haben dir zu danken. Die Lehre des Urvaters der modernen Psychologie ist in den letzten Jahren arg zerzaust worden. Du verhilfst ihm nun zur Bestätigung einer seiner wichtigsten Thesen, nämlich der, dass man bei anderen vor allem das kritisiert, was man als eigene Schwäche nicht wahrhaben will. So zitierst du in deinem wilden Elaborat zum wiederholten Mal eine Aussage über mich, auf d ...