Dass Sie als Sportminister das Bedürfnis verspürten, die Schweizer Fussballnationalmannschaft vor deren Abreise nach Portugal offiziell zu verabschieden, ehrt Sie. Aber haben Sie auch bedacht, welchen Schaden dieses Treffen der ohnehin zweifelhaften Leistungsfähigkeit unserer Fussballer zufügen könnte?
Auf mich jedenfalls haben Ihr Dialekt, Ihre murmeltierhafte Diktion und Ihre geradezu viszerale Weltzufriedenheit denselben Effekt wie drei hintereinander gerauchte Joints (weshalb, nebenbei bemerkt, meine Videokassettensammlung mit Auftritten von Ihnen ständig wächst und ich keine Reise mehr ohne Sämi-Schmid-Rede im Gepäck antrete): Ein wohliger geistiger Stupor, eine Ahnung von der ...