Sie gewannen die wichtigste Auszeichnung für deutschsprachige Literatur, den Deutschen Buchpreis, für Ihr «Blutbuch», einen «non-binären» Roman, dessen Hauptfigur sich weder als Mann noch als Frau versteht, genau wie Sie. Bei der Preisübergabe haben Sie sich das Haupthaar rasiert, aus Solidarität mit den Frauen im Iran. Neben der anerkannt grossen Qualität Ihres Romans, der vermutlich auch den Schweizer Buchpreis gewinnen wird, macht vor allem der Trubel um Ihre Person Schlagzeilen. Sie werden angegriffen, und Bundesrat Ueli Maurer hat im Hinblick auf Sie «gesprüchelt», es sei ihm egal, ob seine Nachfolge männlich oder weiblich sei, «solange es kein Es ist, geht es ja no ...