Kunst
Liebesfest der Demokraten
Barack und Michelle Obama: Porträts im Weissen Haus. Washington, DC
Washington, DC Die kunsthistorische Reaktion auf die am 7. September enthüllten Porträts von Barack und Michelle Obama, die offiziellen Präsidentenporträts des Weissen Hauses, war bestenfalls gemischt. Der Washington Post-Kritiker Philip Kennicott benutzte die Begriffe «traditionell» und «konservativ» zur Beschreibung von Robert McCurdys extrem fotorealistischem Bildnis des 44. US-Präsidenten und Sharon Sprungs wärmerem, schulterfreiem Konterfei der ehemaligen First Lady. Das Kunstmagazin Hyperallergic dagegen fand sie «wirklich schlecht», wie aus der Kunstabteilung eines Supermarkts. Barack gleiche einem «Passfoto an einem schlechten Tag», und Michell ...
