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Liebesgrüsse nach Moskau
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Liebesgrüsse nach Moskau

Die Berufung von Yves Rossier zum neuen Botschafter in Russland macht alle glücklich – den Diplomaten, seinen Chef Didier Burkhalter, aber leider auch den Kreml. Dies ist kein Qualitätsausweis.
Der Abgesandte aus der Russischen Föderation machte aus seinem Herzen keine Mörder­grube: Wie die Schweiz denn dazu komme, so ein «Mädchen» als nächste Botschafterin nach Moskau zu entsenden, wetterte er beim Frühstück im noblen Berner Hotel «Bellevue Palace» gleich neben dem Bundeshaus. Unerfahren sei sie, und als Missionschefin im Kosovo stecke sie wahrscheinlich sowieso in der Tasche der Amerikaner. Überhaupt: So ein Wechsel vom balkanischen Zwergstaat in die Metropole ­einer Weltmacht komme einer Beleidigung gleich. Bei dem Kritiker handelte es sich um Wladimir Gutenjow, einen vor wenigen Wochen mit grosser Mehrheit wiedergewählten russischen Duma-Abgeordneten aus der Parte ...
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