Er ist zwar nicht wie sein Kollege Lucas Niggli in Kamerun geboren, aber auch Dominic Egli, 1976 im zürcherischen Obfelden zur Welt gekommen, unterhält eine lange Liebesbeziehung zu mother Africa. Sie ist für einen Drummer noch ein bisschen näherliegend als für Jazzmusiker insgesamt, schwarze Jazzmusiker insbesondere. Schon in den vierziger Jahren suchte Art Blakey in Afrika seine Meister-Drummer (1953 erschien seine Platte «Message from Kenya»); Randy Weston, Yusef Lateef und andere suchten ihre Inspiration in der Rückbesinnung auf den Schwarzen Kontinent, und noch Coltranes «Africa/Brass» gehört in diesen Zusammenhang. Vor solchem Hintergrund könnte die afrikanische Seelensuc ...