Endlich einmal ein Konzert in New York, bei dem kein Zuhörer damit rechnen musste, dass der Saal in die Luft fliegt. Am Wochenende trat im ehrwürdigen Beacon Theatre am Broadway der irakische Superstar Kazem al-Sahir auf und liess sich von einem euphorischen Publikum bejubeln. Weit über dreissig Millionen Tonträger hat al-Sahir verkauft, und normalerweise kommen mindestens 20000 Leute zu seinen Konzerten – zwischen Casablanca und Kabul ist er so beliebt wie Michael Jackson zu seiner besten Zeit in Amerika.
Die New York Times fragte nervös: «Warum kommt al-Sahir gerade jetzt nach Amerika?» Als könne er mit seiner Musik die Seelen der Amerikaner vergiften. Auch al-Sahirs arabische Fr ...