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Wein

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Manchmal sind für ­einen Wein der grosse Rahmen und die ruhmvolle Geschichte eine Hypothek.
So für den Château Beychevelle. Architektonisch ist Beychevelle vielleicht das schönste Schloss im Médoc überhaupt, ein Besitz, den dem Herzog von Epernon 1587, im Jahr seiner Ernennung zum Gouverneur von Guinea, seine Frau in die Ehe brachte. Der Herzog war auch Admiral de France, und so hatten alle Schiffe, wenn sie auf der Gironde passierten, zum Gruss die Segel zu streichen (eine Schweinearbeit für die Besatzungen, so kurz vor der Landung in Bordeaux). «Baissez les voiles» wurde zu «Beychevelle». Ferne Zeiten, ferner Ruhm, und so schwankt das Bild dieses Weins in der Geschichte (zumal in der jüngsten). Dabei stand er doch nur etwas im Schatten seines glanzvollen Châteaus (was ...
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