Meinen ersten Biber sah ich kürzlich am Canal de Huningue im Elsass. Er paddelte in seinem öligen Fellchen vergnügt so vor sich hin und schien nicht zu realisieren, dass er damit einen groben Regelverstoss beging. Denn Biber sind nachtaktiv und haben tagsüber zu schlafen, so will es die Zoologie und habe ich es auf dem Biberpfad von Pfyn gelernt, den ich nach dem anrührenden Erlebnis umgehend aufsuchte. Wobei ich zuvor noch den WWF Bodensee/Thurgau kontaktiert hatte und von Frau Bärlocher ermutigt worden war, den Pfad trotz Winter zu begehen: «Trittsiegel oder Biberrutschen werden von der Vegetation weniger verdeckt.»
Und wirklich, im Auenwald an der Thur sah ich Spuren noch und noch ...