Das Buch ist ein Kassenschlager: «Wie Reiche denken und lenken» wurde in den ersten zwei Tagen 3000-mal verkauft, kürzlich ging die zweite Auflage in den Druck. Der Basler Soziologe und Psychologe Ueli Mäder scheint einen Nerv getroffen zu haben.
In seiner Studie, erschienen beim linksgerichteten Rotpunkt-Verlag, schreibt er, die Schweiz habe die dritthöchste Milliardärsdichte der Welt. Drei Prozent der Bevölkerung versteuerten gleich viel Vermögen wie die restlichen 97 Prozent. Für Mäder ist klar: Die «Schere zwischen Arm und Reich ist massiv aufgegangen».
Er beschreibt, wie «die Reichen» – für ihn Personen mit einem Vermögen von über 30 Millionen Franken – sich «ab ...