Schleichend werden in der Schweiz verbale Ungeheuerlichkeiten salonfähig. Wer nicht links tickt, wird als rechtspopulistisch etikettiert. Wer marktwirtschaftliche Lösungen vor Staatsinterventionismus stellt, ist ein neoliberaler Unmensch. Die Mitglieder der wählerstärksten Partei werden kollektiv unter Faschismusverdacht gestellt.
Der Griff zur Nazikeule hat leider Konjunktur. SP-Präsident Christian Levrat ortete bei der SVP schon verschiedentlich «faschistoide Tendenzen». Spätestens seit der Wahl Donald Trumps steht hierzulande für linke Überzeugungstäter fest: Die Schweiz muss vor der neofaschistischen Sturmflut gerettet werden.
Die fortwährenden Versuche, den Gegner mittels b� ...