Seit einigen Wochen drehen EU-Funktionäre und Politiker aus dem Kleinstaat Litauen an der Konfliktspirale. Die Spannungen begannen, als Taiwan am 18. November in Litauens Hauptstadt Vilnius eine De-facto-Botschaft eröffnete. Die Volksrepublik China reagierte erwartungsgemäss schroff, hat die Beziehungen mit Litauen herabgestuft und wirtschaftliche Massnahmen getroffen. Mittlerweile empören sich auch deutsche Funktionäre öffentlich und fordern, die EU müsse sich am Konflikt beteiligen und gegen China vorgehen. Es ist an der Zeit, einen Blick zurück in die jüngere Geschichte zu werfen.
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