Frédéric Beigbeder, der Herausgeber von Bordel, ist der schnittigste unter den Pariser Salonliteraten. Der ehemalige Werber mit steilem Karrierestart hat nicht nur Wonderbra-Kampagnen getextet, sondern im Roman «39,90» auch die Konsumindustrie denunziert. Beigbeders böser Blick auf das Jammertal unserer Freizeit- und Amüsiergesellschaft ist genauso sexbesessen und zynisch wie derjenige seines langjährigen Vorbildes und Freundes Michel Houellebecq. Aber im Gegensatz zu Houellebecq sieht Beigbeder nicht aus wie ein ewig geprügelter Dorfköter, sondern setzt in der Pariser Szene eigene Massstäbe für Coolness. Seine Partys sind legendär.
Und weil neben Beigbeder eine ganze Generatio ...