Erreger, insbesondere solche, die ursprünglich von Tieren stammen, verlieren nach Jahren der Übertragung von einem Menschen auf den anderen häufig an Virulenz. Aus der Sicht des Mikroorganismus ist das logisch. Denn ist ein Erreger extrem virulent, kann es passieren, dass er seine Wirte sehr schnell tötet – und eine Übertragung somit unwahrscheinlich wird. Ein solcher Mikroorganismus würde sich über kurz oder lang selbst auslöschen. Passt er sich dagegen an den menschlichen Organismus an, sind seine Reproduktionschancen letzten Endes grösser.
Belgische Forscher glauben jetzt Hinweise dafür gefunden zu haben, dass HIV im Begriff ist, ebendiesen Weg zu beschreiten. Sie untersuchte ...