Wissenschaftler der Stanford University haben herausgefunden, dass Menschen, die ihre guten Taten in Sachen Antirassismus öffentlich verkünden, sich eher rassistisch verhalten als solche, die das nicht tun. Ein Forscher erklärt es laut der Times so: «Das ist das psychologische Pendant dazu, wenn Menschen in einer gewöhnlichen Unterhaltung Dinge sagen wie ‹Viele meiner besten Freunde sind schwarz›. Sie sagen das, weil sie demnächst etwas sagen werden, von dem sie befürchten, dass es als Vorurteil ausgelegt werden könnte.» Psychologen nennen das Phänomen «moral licensing», moralischer Freifahrtschein. Es beschreibt den Sachverhalt, wenn Menschen glauben, sie könnten schl ...