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Die Weltwoche

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Lizenz zum schrankenlosen Töten

Erstmals ist ein juristisches Dokument über den US-Drohnenkrieg an die Öffentlichkeit gelangt. Die Obama-Regierung verschafft sich darin das Recht, jeden Terrorverdächtigen jederzeit und überall zu liquidieren. Der Präsident hat die Kritik daran unbeschadet überlebt.
So hat man ihn wahrhaftig noch nie gesehen. Gewehr im Anschlag, Ziel im Visier, peng! «Präsident der Vereinigten Staaten schiesst Tontauben», steht unter dem Bild, das ein ­Obama-Mitarbeiter letzte Woche auf Flickr veröffentlichte. Offenbar will das Weisse Haus ­damit den Eindruck zerstreuen, der Präsident, der eine Verschärfung des Waffenrechts anstrebt, sei grundsätzlich gegen Waffen. Dabei hat Obama die Kraftmeierei gar nicht ­nötig. Ein Blick auf den Anti-Terror-Krieg zeigt: Der Friedensnobelpreisträger ist ­tougher als die unerschrockenste Taube wahrhaben möchte: Pausenlos lässt der Präsident seine Drohnenflotte kreisen. Wer ins Visier gerät, wird liquidiert. Schnell u ...
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