Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben (Psalm 126, 5f., Lutherbibel). – Diese Worte bilden den Schluss des Psalms. Zu Beginn redet der Dichter von der Erlösung der Gefangenen Zions. Sie äussert sich darin, dass sie frei säen und ernten können. Die zitierten Schlussworte lesen sich wie ein Loblied auf die freie Landwirtschaft. Die Aussaat erfolgt unter Tränen, weil es sich um eine riskante Investition handelt. Selbst wenn der Landwirt alles richtig macht, kann sein Einsatz wegen misslicher Witterung oder Schädlingen zunichtewerden. Das Gleiche gilt für jede wirtschaftl ...