Vor ein paar Wochen sah ich einen Beitrag von Peter Düggeli. Der USA-Korrespondent des Schweizer Fernsehens, den ich schätze, berichtete vor Ort über eine «Black Lives Matter»-Demonstration in Washington und über die Situation der Afroamerikaner im Lande. Bald schon achtete ich nicht mehr auf den Inhalt des Beitrags, sondern darauf, wie Düggeli im Schnelltempo eins ums andere Mal die Doppelnennung «Afroamerikanerinnen und Afroamerikaner» abfeuerte, und zwar konsequent bis zum Ende. Das dünkte mich, gelinde gesagt, übertrieben.
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