Es war eine Partnerschaft wie nur ganz wenige im Jazz, aber anders als der Weg aller Ehen in die alltägliche Routine gingen die beiden auch durch die Hölle. «Normal» war nichts an Miles Davis und John Coltrane, nicht an jedem einzeln und schon gar nicht an ihnen zusammen. Sie trafen sich, als der eine einen Heroinentzug eben hinter, der andere ihn noch vor sich hatte. Das konnte nicht gut gehen. Sie trennten sich, fanden sich wieder, und dann war ihre Begegnung nur noch mit der von Parker mit Gillespie zu vergleichen.Sie dauerte kaum drei Jahre.
Der Jazz und die Drogen: Diese Passionsgeschichte ist noch immer ungeschrieben. So offensichtlich das Thema, so marginal ist die Literatur darü ...