«Wahrhaft wunderbar... dieses (Buch) wird ohne Frage Landes den Vorrang auf seinem Gebiet und in seiner Zeit eintragen.» Diese Einschätzung des Werkes «Der Wohlstand und die Armut der Nationen» seines Harvard-Kollegen John Kenneth Galbraith mag man als Freundesdienst abtun. Schon erstaunlicher ist das Lob, das der liberale David S. Landes vom marxistischen Historiker Eric Hobsbawn erhielt: «Es gibt wenige Historiker, die nicht stolz wären, Verfasser dieses Buchs zu sein.» Das 1998 erschienene Buch befasst sich mit der Frage, wieso einzelne Länder reich geworden sind und andere nicht. Der Schlüssel zur Bekämpfung der Armut auf der Welt, meint Landes, kann in der Geschichte gefunden ...