Am 16. März fand im «Globe», dem grössten Sexklub der Schweiz im zürcherischen Schwerzenbach, eine grosse Abschiedsparty statt. Für einmal waren die fünfzig Damen, die im «Globe» bislang anschafften, ganz unter sich. Es war der Tag, an dem der Bundesrat zur Eindämmung des Coronavirus unter anderem auch den Prostituierten ein faktisches Berufsverbot auferlegte. Beim Abschied floss bei der einen oder anderen mehr als eine Träne.
Für rund 80 Prozent der Frauen bedeutete das Arbeitsverbot neben einem sofortigen Verlust der Einkünfte auch eine erzwungene Rückreise in ihre Heimat. Die meisten stammen aus dem östlichen E ...