Im März 2006 erschien Kolumbiens Vizepräsident Francisco Santos Calderón in London zusammen mit Sir Ian Blair, dem Polizeichef der Stadt, an einer Anti-Kokain-Pressekonferenz. Der ehemalige Journalist Calderón wusste zweifellos, was er tat, als er den versammelten Medien erklärte, Kate Moss «ermorde Menschen» in Kolumbien, wenn sie Kokain nehme. Der Satz kam auf der ganzen Welt in die Schlagzeilen: «Cocaine Kate» killt mein Land.
Die Bemerkung bezog sich auf Fotos von Moss, die in einem Aufnahmestudio Kokain schnupfte, Bilder, die weltweit veröffentlicht worden waren. Nach dem Vorwurf, durch ihren Konsum illegaler Drogen ein ganzes latein-amerikanisches Land umzubringen, wären die ...