Die Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU haben unerwünschte Nebenwirkungen für die Schweiz. Die wichtigste lautet: steigende Sockelarbeitslosigkeit aufgrund eines zu attraktiven Sozialstaats. Der Mechanismus ist bekannt: Die Unternehmer können günstige Ausländer einstellen in guten Zeiten. Wenn es schlecht läuft, werden die Ausländer in den Sozialstaat abgeschoben. Sobald die Konjunktur wieder anzieht, werden neue Leute aus dem Ausland geholt, beim nächsten Abschwung lagert man sie neuerlich bei der Arbeitslosenkasse ab. Für Unternehmer und Manager ist die Personenfreizügigkeit ein Segen, weil sie aus einem fast unerschöpflichen Reservoir billiger Fremdarbeiter schöpf ...