Wenn der graumelierte ältere Herr am kommenden Mittwoch zur Abstimmung über Traktandum drei aufrufen wird, dürfte es in der Basler St.-Jakobs-Halle keineswegs zu einem Heimspiel für die Grossbank UBS kommen. Kaspar Villiger, der Präsident, wird dann gegen zehn Uhr morgens mit einer dem Anlass angemessenen ernsten Miene seine Aktionäre um die Entlastung von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung für die Jahre 2007 bis 2009 bitten. Und Kaspar Villiger weiss: Dies ist eine heisse Wahl mit unsicherem Ausgang. Bereits haben grosse angelsächsische Aktionärsberater mit bedeutendem Stimmengewicht ihren Widerstand angekündigt, ebenso wie die schweizerische Anlagestiftung Ethos, und die Sozial ...