Jetzt kann ich es ja sagen: Meine verstorbene Frau gründete ihre Sozialfirma auch, weil sie sah, dass der Sozialunternehmer, der ein Pflegemädchen bei uns platzierte, einen Mercedes mit sechsstelligem Listenpreis fuhr. ÂGerade als Âliberaler Staatskritiker schreibe ich dies ihr zu Ehren. Denn wir wissen seit Adam Smith, dass wir das Gemeinwohl schaffen, wenn wir nicht aus (angeblicher) NächstenÂliebe, sondern aus Eigeninteresse handeln. ÂAllerdings müssen dafür die Bedingungen stimmen.
Wettbewerb: Als meine Frau vor zwölf Jahren mit ihrer besten Freundin ihre Firma gründete, gab es im Thurgau niemanden mehr, der sich um Pflegeverhältnisse kümmerte; eine vom Kanton subventioniert ...