Man stellt sich vor, wie der Künstler im Atelier sitzt, in einem Unterhemd, dann die grosse Idee hat und diese umsetzt . . . Ist es so?» – «Zuweilen schon, vielleicht nicht grad im ÂUnterhemd, aber es gibt durchaus romantische Situationen. Es ist ein antiquiertes, klischiertes Bild, das man hat von Künstlern, aber jeder Künstler arbeitet darauf hin, dass er solche ÂMomente haben kann, ein Refugium hat, wo er ungestört ist, das ist wichtig. Ich nenn’ es immer eine Bühne, auf der man gleichzeitig der Regisseur, der Schauspieler und das Publikum ist und die selbstgeschaffenen Dramen durchleben kann.» – «Das ist ziemlich viel . . .» – «Ja, man ist eben alles zusamm ...