Es war ein Abgang wie von einer PR-Agentur geplant. «Das Amt bereitet mir viel Freude», sagte Camille Lothe im April zur NZZ. «Besonders wenn ich sehe, dass wir als SVP etwas bewegen konnten.» Aber wenn man im Berufsleben stark engagiert sei, komme vieles zu kurz. Mit Blick auf die städtischen Wahlen von 2026 sei es Partei und Wählern gegenüber nicht gerecht, wenn sie nur 90 Prozent geben könne. «In der Stadt reicht das nicht. Es braucht 110 Prozent.» Sie wolle ehrlich mit sich und ihrer Partei sein und ziehe sich deshalb als Präsidentin der stadtzürcherischen SVP zurück.
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