Die Universität Zürich stelle sich schützend vor ihren Professor Thomas Lüscher, schrieb die Weltwoche vor zwei Wochen an dieser Stelle. Der Leiter der Kardiologie am Uni-Spital hatte mehrere Seiten Text in der aktuellen Ausgabe eines Lehrbuchklassikers fast unverändert von einem ehemaligen Mitarbeiter übernommen. Die Uni behauptete nach Abschluss einer internen Untersuchung, es liege keine unsachgemässe Autorennennung vor. Wie erst jetzt klar wird, ist der Entscheid der Uni aber kein Persilschein für Lüscher. Der Chefarzt hat von der Uni für die Übernahme des Textes sogar eine schriftliche Rüge erhalten, wie Rektor Michael Hengartner bestätigt. Es handle sich eindeutig um ein ...