Das Unbehagen im Kleinstaat ist mit den Händen zu greifen. Zwar gibt sich Bundespräsident Ignazio Cassis geradezu aufgeräumt, hochmotiviert und tatenlustig. Doch wer ihn kennt, merkt sofort: Wohl ist dem Mann nicht in seiner Haut. Cassis hängt sein ganzes Prestige – und nebenbei gleich auch noch das seines Landes – an seine Ukraine-Konferenz in Lugano. Gerade mal für die zwei Tage wird im Tessin eine Woche lang Ausnahmezustand herrschen. Die Kosten für das fragwürdige Profilierungsprojekt inklusive 1600 Armeeangehöriger tragen die Steuerzahler.
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