Er kam mit dem Messer in der Hand auf sie zu. «Langsam. Ohne den Blick von ihr abzuwenden . . .» Was dann folgt, sei nicht verraten. Aber das Herumreisen in Thailand kann mitunter etwas ungemütlich sein. Zumindest lässt der neue Kriminalroman «Täuschung» der Zürcher Autorin Petra Ivanov diesen Eindruck entstehen.
Der unbekannte Täter ist immer der thailändische Bordellbesitzer. Oder der reiche Goldküstler? Oder doch ein Wohlstandsverwahrloster? Schriftstellerin Ivanov spielt in ihren Romanen mit Stereotypen und macht ihrem Publikum die lange Nase, indem sie es zum Opfer seiner eigenen Klischeevorstellungen werden lässt. Die 48-jährige Ivanov hat bisher ein Dutzend Krimis ...