Schmeichelei kennt viele Formen. Nicht nur Personen lassen sich umgarnen, auch Nationen sind anfällig. Beispiel China: Wenn ein Entwicklungsland immer wieder hofiert wird, es sei oder werde die neue Supermacht, trifft das auf offene Ohren besonders auf jene autoritärer Herrscher. Wenn Demokraten und Wirtschaftsführer anreisen, um dem gelobten Land die Reverenz zu erweisen und sich anzubiedern, nimmt im Hort der Bewunderung die Achtung vor den Fremden ab.
Die Google-Kontroverse um Hacker-Angriffe und Netz-Zensur ist nur das letzte Glied in der Indizienkette, dass sich das Regime in Peking stärker fühlt denn je. Beim Klima-Jamboree in Kopenhagen boxte sich die chinesische Diplomatie durc ...