Die Täter kamen in der Dunkelheit der Nacht. Sie traten die schusssicheren Scheiben ein, sprayten die Wände voll und warfen rote und schwarze Farbbeutel ans Gebäude. Am nächsten Morgen, dem 21. Oktober, trauten die Mitarbeiter des Zürcher Migrationsamts ihren Augen nicht. Es war bereits der zweite Anschlag auf ihren Arbeitsplatz innerhalb weniger Monate.
«Unsere Angestellten sind verunsichert und fühlen sich bedroht», sagt Bettina Dangel, Sprecherin des Migrationsamts. Den nächsten Schreck jagten ihnen die Täter ein, als sie sich zwei Tage später mit ihrer Aktion auf der Internetseite des linken «Mediennetzwerks» Indymedia.org brüsteten. Geheim gehalten hat den Vorfall hingege ...