Der 26. Februar 2016 sollte eine Zeitenwende auf dem abgründigen Rasen der Sportpolitik markieren. Mit 115:88 Stimmen setzte sich der Schweizer, präziser: der Walliser Gianni Infantino in der Wahl zum Fifa-Präsidenten gegen den favorisierten Scheich Salman aus Bahrain durch. «Wir werden das Image der Fifa wiederherstellen und Glaubwürdigkeit schaffen», versprach der heute 47-jährige Italoschweizer.
Sein Reformcredo begeisterte weitherum. Seinem Vorgänger Sepp Blatter warf Infantino vor, er habe ihm einen Scherbenhaufen hinterlassen. Infantino spezifizierte seine Mission: Die Reformen, von denen einige bereits eingeleitet waren, seien das Wichtigste. Der Präsident solle künftig nic ...