Der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing soll regelmässig seine Leibwächter zur Verzweiflung gebracht haben. Grund: Der Präsident büxte nachts gerne mal aus dem Elysée-Palast aus, um seinem Hund die Strassen von Paris zu zeigen. Um die eigene Sicherheit besorgt war er nicht, frei nach dem Motto: Die Franzosen haben mich gewählt, warum sollten sie mir etwas anhaben wollen? Ähnlich war das Bild lange Zeit für Bundesräte in der Schweiz, die ganz volksnah und unbehelligt im Tram fuhren. Vor kurzem wurde bekannt, dass Bundesrat Alain Berset sogar in den Skiferien Leibwächter bei sich hatte. Was sagt uns das?
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