Zwei Jahre nach Einführug des Pelli-Freisinns ist der Zustand der FDP nicht besser als zuvor. Im Gegenteil: Je näher die Wahlen rücken, desto tiefer werden die Gräben, desto mehr Leute rücken weg vom unglücklichen Präsidenten Fulvio Pelli.
Wer auf der Website des Präsidenten der FDP (www.fulviopelli.ch) blättert und unter der Rubrik «Biografia» den Lebenslauf des obersten Freisinnigen studiert, findet, gleich zweimal, den Hinweis, dass Fulvio Pelli von 1983 bis 1995 als Vertreter des Partito liberale radicale ticinese im Grossen Rat des Kantons Tessin gesessen sei. Der Eintrag stimmt so nicht. 1987 war der ehrgeizige Jungpolitiker aus Lugano abgewählt worden; erst 1991 schaffte er die Wiederwahl.
Eine lässliche Schummelei, ein Detail? Vielleicht, wenn dieses Detail nicht ausgerechnet Marina Masoni hiesse. Die damals 29-jährige Freisinnige aus Lugano hatte auf Anhieb den um sieben Jahre älteren Pelli aus dem Parlament v ...
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