Der Terrorismus verändert Frankreich. Emmanuel Macron will den Flüchtlingsstrom in Nordafrika stoppen und abgewiesene Asylbewerber ausweisen – «unerbittlich». Es dürfe «keinen toten Winkel» geben, beschwört der Staatspräsident Polizei und Bevölkerung.
Es geschah am helllichten Sonntag. Wie die Kirche mit der Madonna Notre-Dame de la Garde, die in der Nacht grell erleuchtet aus dem schwarzen Himmel über die ebenso fromme wie multikulturelle Stadt Marseille wacht, befindet sich auch der Bahnhof Saint-Charles in den höher gelegenen Zonen der Stadt. Eine Esplanade umgibt ihn, über eine breite und steile Treppe gelangt man auf die nach General Leclerc benannte Avenue. Spätestens hier stösst der Besucher auf die ersten Bettler und Obdachlosen, die hier ihre Zelte aufgeschlagen haben. Ein paar Winkel weiter, und man kommt auf die Canebière, die zum Alten Hafen hinunterführt. An seinem Ausgang zum Meer wurde für Frankreichs meltin ...
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