Frau Albright, in Ihrem neuen Buch erklären Sie dem künftigen amerikanischen Präsidenten, was er tun und lassen soll. Wie kommen Sie darauf, dass Ihr Rat erwünscht ist?Ich bewege mich seit vierzig Jahren in der amerikanischen Politik. Ich habe an mehreren Wahlkampagnen mitgearbeitet, ich hatte unter verschiedenen Präsidenten hochrangige Positionen inne, ich lehrte und lehre Politik. Da darf ich doch an-nehmen, dass man interessiert ist an dem, was ich zu sagen habe. Ausserdem weiss ich aus Erfahrung, dass frischgewählte Präsidenten durchaus dankbar und offen sind für Ratschläge und sogar manchmal Bücher lesen in der Hoffnung, etwas zu lernen.
Beim nächsten Wechsel im Weissen Haus ...