Auch noch als amtierender Staatspräsident kam er vorbei und holte seine Umschläge ab. Man war unter Nachbarn, bevor Nicolas Sarkozy, Gemeindepräsident im noblen Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine, in die Dienstwohnungen der Republik umzog. Die Frau seines Geldministers Eric Woerth, auch er ein regelmässiger Besucher der betuchten alten Dame, verwaltete deren unermessliches Vermögen: das grösste in Frankreich, das grösste einer Frau weltweit.
Sarkozy musste den ergebensten Richter mobilisieren, um eine Verurteilung wegen illegaler Finanzierung seiner Wahlkampagne zu verhindern. Gegen den zweiten mutmasslichen Geldgeber, Muammar al-Gaddafi, schickte er die eigene und die amerikanisch ...