Wem hallt nicht Mamas drohender Imperativ nach: «Auf-räu-men!» In Japan wohnen sie in beengenden Zimmern. Ein Mädchen namens Marie Kondo wurde sogar ohnmächtig, aus Verzweiflung, weil es nicht mehr wusste wohin mit seinem Plunder. Als Marie wieder zu sich kam, hatte sie die shintoistische Erleuchtung: Es kommt nicht aufs Wegschmeissen an, sondern auf das Behalten. Nimm die Dinge in die Hand, und wenn dich dabei ein Wonnegefühl durchströmt, sind sie zu gebrauchen. Nur aus der kleinen Ordnung wächst der grosse Weltfrieden. Marie Kondo, 34, hat darüber einen Leitfaden geschrieben, «Magic Cleaning I: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben ver& ...